Verschärfte Regeln in der Pfarrei St.Michael

Da heute der Inzidenzwert in Duisburg den dritten Tag über 200 liegt, gelten laut Beschluss der Staatskanzlei ab morgen, Sonntag, 18.04.2021, folgende verschärfte Regeln:

1. Kein Gottesdienst dauert länger als 45 Minuten.

2. Die Anzahl der Plätze in den Kirchen wird um 30 % reduziert. Das bedeutet für unsere Kirchen:

St. Maximilian: 32 (statt bisher 45) Plätze

Die Platzangaben im schon gedruckten Pfarrblatt sind also nicht mehr gültig.

Bitte machen Sie auch bei allen, die nicht über Facebook oder die Internetseite infomiert werden können diese Mitteilung bekannt. Haben Sie Verständnis für die Menschen, die am Sonntagmorgen die Kirchenbesucher zählen und über die angegebene Platzzahl hinaus keine Besucher in die Kirche einlassen dürfen.

Damit wir niemanden vor der Kirche abweisen müssen, bitten wir um vorherige Anmeldung:

hier über unsere Webseite

telefonisch Donnerstags von 10:00-14:00 Uhr und 17:00-20:00 Uhr

unter 0203/7389701

Oder via Email an info@kirche-in-ruhrort.de

Bitte bleiben Sie gesund!

Ihr Team aus St. Maximilian

Der Herr ist auf auferstanden

Der Herr ist auf auferstanden

Jesus hat seine Jünger aufgefordert, zu wachen, während er vor seiner Verhaftung im Garten betet. Aber sie können die Augen nicht offenhalten, so erschöpft und kraftlos fühlen sie sich. Und Jesus selbst?

Wie geht es ihm?„Lass diesen Kelch an mir vorübergehen“, betet er in seiner Not. Auch er ist am Rande der Verzweiflung. Und doch endet sein Gebet nicht hier. Er betet weiter: „Doch nicht was ich will, sondern was du willst.“

Ob der Sieg des Lebens über den Tod, den wir Ostern feiern, womöglich damit beginnt, dass wir Gott einladen, seinen Willen geschehen zu lassen?

Uns ist bewusst, dass das leichter gesagt als getan ist. Gerade jetzt, wo so viele sich Sorgen machen müssen: Sorgen um die berufliche Zukunft, um die eigene Existenz. Sorgen um die Gesundheit und das Leben geliebter Menschen… Sie erinnern uns daran, dass nicht alles nach unseren Plänen und nach unserem Willen läuft. Nach wessen Willen dann?

Der Herr ist auferstanden. Zuerst sah es so aus, als habe der Tod Oberhand gewonnen, indem er nach Jesus, dem Boten Gottes, gegriffen hatte. Aber er musste ihn wieder hergeben. Gott, der selbst das Leben ist, hat den Tod besiegt. Am Ende stehen der österliche Jubel und die Erfahrung, dass das Leben siegt.

Dieses Jahr ist es noch weniger greifbar als in anderen Jahren. Als wären wir noch mit den Frauen unterwegs zum Grab Jesu. Sie ziehen am Ostermorgen los in der Absicht, dem Vergangenen Ehre zu erweisen. Sie wollen den Leichnam des am Kreuz Gestorbenen salben. Und unterwegs fragen sie sich: „Wer wird uns den Stein von der Grabeshöhle wälzen?“ Wenn sie ans Grab kommen, dann werden sie sehen, dass der Stein nicht mehr vor dem Grab liegt und der Vergangene nicht mehr vergangen ist.

Aber noch erleben sie sich als hilflos und zum Warten gezwungen. Obwohl: Warten? Immerhin haben sie sich ja auf den Weg gemacht, auch wenn sie nicht wissen, was es nützen kann.

Wer wird uns den Stein von dem Grab wälzen? Hilflos und zum Warten gezwungen hören wir dieses Jahr die Botschaft von der Auferstehung des Herrn.

Obwohl: Hilflos? Dankbar erleben wir an uns selber zum Beispiel, wie uns Menschen wichtig werden, die wir zuvor in all der Geschäftigkeit kaum wahrgenommen haben. Jetzt erhaschen wir einen Blick von denen, die all die Zeit hinter dem Stein verborgen waren. Und wir ahnen, dass Ostern längst begonnen hatte, während wir noch darauf warteten.

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

Ein Osterfest, das, obwohl ganz anders als in anderen Jahren, gleichwohl ein frohes ist, wünschen Ihnen

Die Verantwortlichen des Kirchortes St. Maximilian

Dunkelheit zieht herauf

Dunkelheit zieht herauf

Pilatus weiß nicht, was er tun soll.
Die Menschen schreien: „Jesus soll sterben!“
Der römische Statthalter ist mächtig, aber er hat Angst.
Deshalb gibt er nach.
Er tut, was die Menschen fordern.
Dann wäscht er sich die Hände.
Das bedeutet: Ich bin nicht schuld!

Manchmal werde ich ungerecht behandelt,
Jesus, du bist von Pilatus zum Tod verurteilt worden.
Sei allen nahe, die unschuldig leiden.
Hilf uns, es in Ordnung zu bringen,
wenn wir jemanden verletzen.

Guter Gott du bist die Quelle des Lebens und der Ursprung der Lieben. Schau heute besonders auf uns und segne unser Wollen und Bemühen, in Liebe und Achtung miteinander und füreinander zu leben.

Sei uns jetzt besonders nahe, damit wir neue Freude und tiefes Glück finden auf unseren Weg.

Ich will mit dir nach vorne sehen, den Weg gemeinsam mit dir gehen, lieben und vertrauen, gemeinsam auf den Frieden bauen.

Mit Grüßen von der kfd St. Maximilian Ruhrort zum Valentinstag.

Weiterhin Verzicht auf Präsenzgottesdienste

Nach sorgfältigem Abwägen hat der Krisenstab der Pfarrei St. Michael, zu der auch St. Maximilian gehört, die Entscheidung getroffen, dass bis zum 5. März einschließlich keine Präsenzgottesdienste in unseren Kirche stattfinden.

Die Gremiummitglieder (aus Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Pastoralteam plus einer Intensivärztin) sind sich dessen bewusst, dass manche darüber enttäuscht oder traurig sein werden. Angesichts der anhaltenden Pandemie und der aufgekommenen Corona-Mutationen haben wir nach bestem Wissen und Gewissen diese Maßnahme einmütig beschlossen.

Im Pfarrblatt und hier auf der Homepage finden Sie Hinweise zu Online-Gottesdienste und Zeiten, an denen die Kirche für stilles Gebet und z.B. den Empfang des Aschenkreuzes geöffnet ist.

NACHGEFRAGT: Was ist eigentlich der Blasius-Segen?

NACHGEFRAGT: Was ist eigentlich der Blasius-Segen?

Einen besonderen Segen, der mit gekreuzten Kerzen gespendet wird gibt es alljährlich Anfang Februar: den Blasius-Segen. Er geht zurück auf ein Wunder des Bischofs Blasius, der durch Gebet einen Jungen vor dem Ersticken bewahrt haben soll. Der Segen soll vor „Halskrankheit und allem Bösen“ bewahren und „Gesundheit und Heil“ schenken, wie es in den Gebeten heißt.

In der Schifferkirche St. Maximilian besteht am Mittwoch, 3. Februar zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr, sowie am Sonntag, 7. Februar zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr, die Möglichkeit, den Blasiussegen zu erhalten.

Die Besucherinnen und -besucher müssen jeweils einen medizinischen Mund-Nase-Schutz (einfache OP- oder FFP2-Maske) tragen.

Segen bringen – Segen sein

In den letzten Tagen verteilten unsere Sternsinger den Segen in den Ruhrorter Briefkästen.

Eine kleine Sternsingergruppe bestehend aus den Geschwisterkindern Stella, Luna, Andro und Kayko überbrachten heute, während der Offenen Kirche, den Segen und sammelten auf Abstand Spenden für die diesjährige Sternsingeraktion.

Danach überbrachten Sie den Ruhrorter und den anliegenden Schiffern den Segen, standesgemäß begleitet von einem Kamel, das sich der Förderverein St. Maximilian kurzfristig beim Zirkus Paul Busch ausgeliehen hat, der im Moment in Oberhausen steht.

In diesem Jahr bringen wir den Segen auf neuen Wegen,

In diesem Jahr bringen wir den Segen auf neuen Wegen,

Sie ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und bringen den Menschen zu Jahresbeginn den Segen und bitten um Segen für notleidende Kinder.

Anfang Januar ziehen die Sternsinger rund um den Dreikönigstag am 6. Januar durch die Straßen. Diesmal lassen es die Corona-Schutzmaßnahmen nicht zu.

In St. Maximilian, im Hafenstadtteil Ruhrort, haben sich die Verantwortlichen der Sternsingeraktionen dazu entschieden, dass die Segensaufkleber und die Segenskarten, sowie ein Brief, der die diesjährige Sternsingeraktion erklärt, flächendeckend in die Briefkästen eingeworfen werden.

Außerdem hat sich ein kleines Team an Sternsingern gefunden, die am Sonntag, 03.01.2021, sowie 10.01.2021 den Segen während der Offenen Kirche zwischen 10 Uhr und 11 Uhr verteilt.

Das kleine Team um die Geschwister Stella, Luna Andro und Kayko wird auch am 3. Januar durch Ruhrorts Straßen ziehen und kontaktlos den Segen überbringen.