„Die traditionelle Fronleichnams-Prozession in Ruhrort fiel zum 100. Jubiläum aus – sehr zum Ärger vieler Beteiligter. Warum sogar der Pastor sauer ist“ so eine Überschrift eines Artikels der WAZ.
Was war passiert?
Das Kirchort Team aus St. Maximilian war fleissig am am Planen, der Pastor lud die Kommunionkinder der sogenannten Rheinschiene, incl Geschwisterkinder zur Schifffahrt anlässlich der 100 Schiffsprozession ein. Dann hieß es, das geplante Schiff (die Karl Jarres) hat einen Motorschaden, wir brauchen ein anderes Schiff. Nach längerem Herumfragen sollte uns ein Schiff des Hafenmeisters von duisport zur Verfügung gestellt werden. Das Schiff hatte allerdings einen Haken, es passen nur 6 Personen darauf. Aber gut besser ein solches Schiff,a ls gar kein Schiff.
Sorgenvoll lasen wir in den letzten Tagen die Wetterprognosen, die nichts gutes verhiesen. Die stadtweite Fronleichnamsprozession in Düsseldorf wurde schon einige Tage vorher abgesagt. Trotzdem hatten wir Ruhrorter Hoffnung, dass wir dem Wetter ein Schnippchen schlagen können.
So packten wir am Vorabend des Fronleichnamstages alles zusammen was gebraucht wurde, Fahnen, die Bühne, den mobilen Altar,…, schauten aber weiterhin sorgenvoll in den Himmel.
Am Donnerstag Morgen trafen sich die Ehrenamtlichen, wie üblic, um 6 Uhr morgens auf dem Neumarkt uns schauten nochmals auf die unterschiedlichsten Wetterapps. Je nach App gab es eine Regenwahrscheinlichkeit zwischen 20 und 40 Prozent während des Prozessionszeitraumes. Für die Abbauphase lautete die Prognose 60 Prozent.
Daher beschloss das Aufbauteam (auch aus Sorge um die Teilnehmer und Gottesdienstbesucher) die Prozession im letzten Moment abzusagen.
Wir versuchten die meisten teilnehmenden Parteien wir Polizei und Feuerwehr zu erreichen, selbst Duisport als Schiffseigener wurde abgesagt.
Auf der Strecke blieben jedoch dummerweise die Teilnehmer des Jachtclubs, über deren Teilnahme wir uns Jahr für Jahr sehr freuen, sowie als wirklich dummer Fauxpax unseren Pastor, der über unsere Entscheidung alles andere als begeister wahr. Er hatte dann auch wohl die bessere App oder aber den besseren Draht zu Petrus, sodass es um um 9 Uhr noch immer trocken war und es auch nicht den Anschein machte in den nächsten Stunden zu regnen.
Hätte er uns vorher über diesen besonderes Draht informiert hätten wir keine Mühen gescheut die Tribühne am Neumarkt incl. Altar aufzubauen. Den Weg mit Fahnen, den Leinpfad an der Schifferbörse mit Wimpeln zu schmücken.
So tut es uns als Organisatoren wirklich leid, dass wohl viele umsonst nach Ruhort fuhren, um die spektakuläre Schiffsprozession zu sehen.























